Gegründet vor zehn Jahren, ist die PMG heute eine feste Größe in der Pressearbeit.
Die Gründung der PMG war eine Folge der Digitalisierung, denn in den Pressestellen fand man schnell Geschmack an gescannten Artikeln für die hauseigenen Pressespiegel. Die Vorteile lagen auf der Hand: Die Scans ließen sich elektronisch versenden, sahen besser aus und Schere und Klebstoff konnten in den Schubladen bleiben. Gleichzeitig verstieß diese Arbeitsweise aber gegen den § 49 des Urheberrechtsgesetzes, den sogenannten Pressespiegelparagrafen. Mit dem Ziel, die Lizenzierung digitalisierter Medieninhalte in einer Hand zu bündeln, wurde die PMG im Jahr 2000 von führenden deutschen Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen in Berlin gegründet. Die PMG bietet seit 2001 die Möglichkeit, sowohl die Artikel selbst als auch die erforderlichen Rechte für die Nutzung und Verbreitung von digitalen Pressespiegeln zentral und einfach zu erwerben.
Neben dem Presse-Monitor®-System entwickelte sich im Lauf der Jahre eine Vielzahl weiterer Produkte und Dienstleistungen. Dank der erfolgreichen Akquise konnten immer mehr Verlage und Quellen als Content-Lieferanten gewonnen werden. Mit mehr als 600 Zeitungs- und Zeitschriftenverlagen, die über 2.900 Publikationen herausgeben, hat die PMG Vereinbarungen über die Vermarktung ihrer Artikel getroffen. Über 90 Prozent aller deutschen Tageszeitungen haben einen Vertrag mit der PMG. Der Vorteil für Content-Partner: Die PMG leistet einen wertvollen Beitrag zur Steigerung der Erlöse der Verlage. Darüber hinaus arbeitet das Unternehmen seit 2003 mit den Verwertungsgesellschaften VG Wort und VG Bild-Kunst zusammen.
Neben der Anzahl der Produkte und der Quellen steigt auch die Zahl der Mitarbeiter stetig. Das Unternehmen wird seit dem 01. Januar 2012 von Geschäftsführer Dr. Oliver Graßy geleitet. Gesellschafter des Unternehmens sind die deutschen Medienhäuser Axel Springer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gruner & Jahr, Hubert Burda Media Holding, Spiegel-Verlag Rudolf Augstein, Süddeutsche Zeitung und Verlagsgruppe Handelsblatt sowie der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger und der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger.