Fridays for Future – Schadet die Coronakrise der Klimabewegung?

Ulrike von Pokrzywnicki

Ein Jahr nach dem ersten weltweiten Klimastreik ziehen wir Zwischenbilanz zur Fridays-for-Future-Bewegung. Welchen Einfluss hat die Coronakrise auf die Proteste? In unserer Medienanalyse erfahren Sie, was wir herausgefunden haben.

Fridays for Future in den Medien

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Es ist gut ein Jahr her, dass nach dem Vorbild von Greta Thunberg erstmalig ein weltweit organisierter Klimastreik durchgeführt wurde, der als „Fridays for Future“ seinen Siegeszug angetreten hat. Rund 1,8 Millionen Menschen sollen am 15. März 2019 daran teilgenommen haben.

Seitdem ist viel passiert: Vorstandsvorsitzende wie Michael Zahn von Deutsche Wohnen und Joe Kaeser von Siemens zeigen wohlwollendes Verständnis, während Christian Lindner von der FDP sich mit dem Hinweis, das Klima gehöre in Profihände, die Finger verbrannt hat.

Klimaschutz – Von der Nische zum Mainstream

Klimaschutz, bisher ein Thema für unbeachtete Nachhaltigkeitsberichte und die Grünen, ist Mainstream geworden. Das zeigt sich auch in der Medienanalyse. Sie verdeutlicht: Die Klimabewegung hält sich langfristig auf hohem Niveau.

Welche Höhen und Tiefen gibt es in der Berichterstattung über Fridays for Future?

Die Medienpräsenz von Fidays for Future können Sie in folgendem Chart bis April 2020 beobachten. Der höchste Peak war zum dritten weltweiten Klimastreik in der Woche vom 16. bis 23. September 2019 und liegt bei 29.308 veröffentlichten Beiträgen.

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Welchen Einfluss hat die Coronakrise auf Fridays for Future?

Die COVID-19-Pandemie, die derzeit sämtliche mediale Aufmerksamkeit auf sich zieht, bremst auch die Berichterstattung über „FFF“ langsam aus. Die Freitags-Demos finden aktuell nicht auf der Straße statt, sondern wie vieles andere auch im Digitalen – und am heimischen Fenster.

Meinungsführer – Wer schreibt am meisten über FFF?

In der folgenden Darstellung sehen Sie die Medien, die Fridays for Future im ersten Quartal 2020 am häufigsten in Beiträgen erwähnt haben. An der Spitze steht Welt.de, ihr folgen wr.de (Westfälische Rundschau), waz.de (Westdeutsche Allgemeine Zeitung) und wp.de (Westphalenpost).

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Die Meinungsfüher-Analyse ist ein ganzer Bereich in MediaMeter, der Kommunikatoren zum Beispiel zeigt, welche Medien Ihre Themen und Schlagworte am häufigsten aufgreifen und welche Titel die größte potenzielle Reichweite erzielten. Viele Fragen lassen sich hier nach individuellen Kriterien auswerten, filtern und beantworten.

Ausgewertet wurden alle Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Online-Medien, Newsletter und Agenturmeldungen aus dem PMG Medienpanel.

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Mit den Auswertungen im Chart des Monats zeigen wir Ihnen an tagesaktuellen Beispielen die Möglichkeiten, die Ihnen PMG MediaMeter bietet, um die Entwicklung der Berichterstattung zu Ihren Themen zu beobachten und zu bewerten. Das Self-Service-Tool dient PR-Verantwortlichen und Pressesprechern als praktische Ergänzung für ein modernes Presseclipping. Erleben Sie selbst, wie Ihnen die Medienanalyse bei Ihrer Pressearbeit helfen kann. Wir laden Sie zu einem kostenfreien Test ein:

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