VG Wort

Neben den PMG-Lizenzen gibt es mit dem sogenannten „Pressespiegel-Paragrafen“ eine weitere, aber eingeschränkte Möglichkeit der Pressespiegel-Erstellung.

Der Pressespiegel-Paragraf und die VG Wort

Der Pressespiegel-Paragraf

Der sogenannte „Pressespiegel-Paragraf des Urheberrechtsgesetzes“ (§ 49 UrhG) gestattet es,
Beiträge aus Tageszeitungen, die sich mit tagesaktuellen politischen, wirtschaftlichen oder religiösen
Tagesfragen befassen, selbst zu digitalisieren und intern zu verbreiten. In Kooperation mit der VG Wort können Sie diese Artikel über die PMG melden.

Beschränkungen des § 49 UrhG

Artikel in Pressespiegeln, die nach den Regelungen des § 49 UrhG erstellt werden, dürfen maximal sieben Tage vorgehalten werden.
Ihre Verbreitung ist nur in Form einer grafischen Abbildung des Original-Artikels zulässig
und die Nutzungsintensität des elektronischen Pressespiegels darf die des Papier-Pressespiegels nicht überschreiten.
Die Artikel sowie mit ihnen in Zusammenhang veröffentlichte Abbildungen dürfen nicht aus
wissenschaftlichen Zeitschriften oder Fachzeitschriften stammen.
Eine weitergehende Speicherung oder gar Archivierung ist ebenso unzulässig.

Pressespiegel nach § 49 UrhG –
einfach mit der PMG

Für selbst digitalisierte Artikel – und auch Bilder – erhalten die Urheber eine Vergütung die auf gesetzlich festgelegten Tarifen beruht. Diese Beträge werden von der Verwertungsgesellschaft Wort bzw. Bild-Kunst erhoben. Im Rahmen einer Kooperation zwischen den Verwertungsgesellschaften und der PMG können die verwendeten Artikel und Bilder über die PMG Pressedatenbank gemeldet und direkt vergütet werden.

Die entrichteten Vergütungen führt die PMG an die Verwertungsgesellschaften ab. Mit der Meldung der Artikel und Bilder über die PMG erhalten die Nutzer von den Verwertungsgesellschaften eine “Freistellung” zur Nutzung dieser Artikel in Pressespiegeln – in den Schranken gemäß der Regelungen des § 49 UrhG.

Merkblatt der VG Wort

Preisinformation der VG Wort

Preisrechner für Pressespiegel
nach § 49 UrhG

Hier haben Sie die Möglichkeit, die zu erwartenden Kosten für Ihren elektronischen Pressespiegel nach § 49 UrhG zu berechnen.

Bitte beachten Sie: Eine digitale Archivierung dieser Pressespiegel oder einzelner Beiträge daraus ist damit nicht abgedeckt.

Der Artikelpreis ist abhängig von der Gesamtleserzahl und setzt sich aus sogenannten Regelnutzern und Gelegenheitsnutzern zusammen. Bei zunehmender Leserzahl steigen die Kosten pro Artikel degressiv an. Die Regelungen der VG Wort sehen erst ab 61 Regelnutzern die Berücksichtigung von Gelegenheitsnutzern vor. Die oben errechneten Preise sind Bruttopreise pro Artikel. Die PMG behält sich das Recht auf Änderungen vor. Stand: 01.01.2018

Haben Sie Fragen zum Erwerb
von Nutzungsrechten für Pressespiegel?

Senden Sie uns einfach eine Nachricht, wir melden uns gerne bei Ihnen.

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