Zum Auftakt des Jahres rückt die Medienpräsenz von Verkehrs- und Logistikverbänden in den Fokus. Eine MediaMeter-Analyse von zwanzig relevanten Verbänden zeigt ein klares Bild: Die Berichterstattung wird deutlich von straßenbezogenen Akteuren dominiert. An der Spitze liegt, wenig überraschend, der ADAC, mit großem Abstand gefolgt vom ACE und dem Verband der Automobilindustrie.
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Straße dominiert die mediale Wahrnehmung
Die Spitzenplätze im Ranking werden klar von Verbänden mit Fokus auf den Straßenverkehr belegt. Der ADAC führt die Berichterstattung deutlich an und prägt den medialen Diskurs rund um Mobilität, Verkehrspolitik und Infrastruktur. Mit spürbarem Abstand folgen der Auto Club Europa sowie der Verband der Automobilindustrie. Zusammen bündeln diese Akteure einen Großteil der medialen Aufmerksamkeit und setzen damit die thematischen Schwerpunkte der öffentlichen Debatte.
Schiene mit Sichtbarkeitslücke
Erst auf dem vierten Platz kann sich mit der Allianz pro Schiene ein Verband aus dem Bereich des Schienenverkehrs positionieren. Weitere schienen- oder wasserverkehrsnahe Organisationen finden sich überwiegend im unteren Bereich des Rankings wieder. Dazu zählen unter anderem der Bundesverband Wirtschaft, Verkehr und Logistik, der Bundesverband der Deutschen Binnenschifffahrt sowie das Netzwerk Europäischer Eisenbahnen.
Die Analyse macht deutlich: Alternative Verkehrsträger sind in der Berichterstattung deutlich weniger präsent als straßenbezogene Interessenvertretungen.
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Die Grafik zeigt die mediale Nennung der verschiedenen Umweltverbände im Vergleich.
Entwicklung der Medienaufmerksamkeit zur COP30
Ein Blick auf die Berichterstattung zur COP30 zeigt zudem, wie sich die mediale Aufmerksamkeit im Vorfeld, während und nach der Konferenz verändert hat.
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Die Grafik zeigt die Medienresonanz der COP30 im Zeitverlauf.
Insgesamt verdeutlichen die Ergebnisse, wie stark internationale Ereignisse und nationale Akteure gemeinsam die Klimadebatte prägen.
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Methode
Die Auswertung wurde mit PMG MediaMeter mit Daten vom 01. Oktober bis 30. November 2025 erstellt. Basis der Analyse ist das PMG Medienpanel mit über 90 Prozent der deutschen Tagespresse und darüber hinaus wichtigen internationalen Medien. Das Panel umfasst über 3.000 Titel. Gefiltert wurden alle Medienbeiträge, in denen die oben dargestellten Begriffe inklusive alternativer Schreibweisen vorkommen.
Quellen:
sueddeutsche.de
giz.de
wikipedia.org