Midterms: Die Zwischenwahlen in den USA

Ulrike von Pokrzywnicki

Wie die Zwischenwahlen (Midterms) in den USA in den Medien aufgearbeitet wurden, beleuchten wir im aktuellen Chart des Monats.

Die erste Hälfte von Donald Trumps Amtszeit ist um und eines wird niemand bestreiten: Langweilig war sie nun wirklich nicht! Das gilt in besonderer Weise für die vergangenen Wochen und Monate, denn in den USA stehen die Zwischenwahlen an, die bekanntlich immer ein wichtiger Stimmungstest für den jeweiligen Präsidenten sind.

Im Vorfeld der Wahlen ging es dieses Mal besonders dramatisch zu und das hängt vor allem mit zwei Vorfällen zusammen: dem Massaker in einer Synagoge, bei dem elf Menschen starben und den Briefbomben, die bekannten Demokraten und Trumpkritikern zugeschickt wurden. Dazu ziehen 7.000 zentralamerikanische Migranten in Richtung US-Grenze – Trump sieht hier eine „Invasion“ – und international sorgt das Weiße Haus für Irritationen, indem es mit der Aufkündigung des Vertrags über den Verzicht auf nukleare Mittelstreckenraketen droht. Wundert es da noch, dass die Tonalität in der MediaMeter-Analyse mit über 60 Prozent negativ ist? Wohl kaum. Übrigens: Die Zwischenwahlen finden – wie auch die Präsidentschaftswahl – grundsätzlich am Dienstag nach dem ersten Montag im November statt.

Die Auswertungen im Chart des Monats zeigen an tagesaktuellen Beispielen die Möglichkeiten, die Ihnen PMG MediaMeter bietet, um die Entwicklung der Berichterstattung zu Themen aller Art zu beobachten und zu bewerten. MediaMeter dient damit vielen PR-Verantwortlichen und Pressesprechern als Ergänzung für ein modernes Presseclipping. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Ihnen die Medienanalyse bei Ihrer Pressearbeit helfen kann, können Sie sie gern kostenfrei testen.

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