Präsidentschaftswahlen in den USA – Wer wird Joe Bidens Running Mate für die Demokraten?

Ulrike von Pokrzywnicki

Auch wenn inzwischen feststeht, dass Joe Biden als Sieger aus den US-Vorwahlen der Demokraten zur Präsidentschaftswahl hervorgeht: Welche Frau als mögliche Vizepräsidentin ins Rennen geht, ist im Moment noch offen.

US-Präsidentschaftswahlen: Die Kandidaten in den Medien

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Zwar wird erst im November in den USA gewählt und die Welt wird zurzeit noch von der Pandemie und ihren Folgen beherrscht, aber aufgrund der “außergewöhnlichen” Persönlichkeit des amtierenden Präsidenten ist der Gegenkandidat der Demokraten Joe Biden medial nicht untergegangen.

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Rennen zwischen Biden und Sanders

Joe Biden startete zu Jahresbeginn mit einem Vorsprung an Medienpräsenz gegenüber Bernie Sanders. Bis zur Bekanntgabe des Ausscheidens von Sanders, lagen beide in etwa gleich auf.

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Eine Frau als Vizepräsidentin

Einen besonders öffentlichkeitswirksamen Trumpf trägt der Top-Kandidat der Demokraten zurzeit noch im Ärmel: die Benennung seiner möglichen Vizepräsidentin. Ja, das Geschlecht ist bereits gewählt – Joe Biden hat sich klar positioniert.

Die Auswahl ist groß, wie auch die Wahrscheinlichkeit, dass er eine Mitbewerberin um das Präsidentschafts­amt als Vize aussuchen wird. Die diesjährigen Kandidatinnen um die Präsidentschaftwahl haben den Vorteil, dass sie bereits landes­weit bekannt sind und zum Teil wichtige Unterstützer haben. Und: Sie eignen sich, wie zum Beispiel Elizabeth Warren, die Anhänger von Bernie Sanders für Biden zu mobilisieren.

Die Medienpräsenz der Bewerberinnen

Für unsere Analyse haben wir fünf von ihnen ausgesucht und verglichen, wie es um ihre Präsenz in den Medien steht. Klare Gewinnerin ist Elizabeth Warren. Der Grund dafür liegt aber wahrscheinlich weniger in ihren Chancen „Running Mate“ zu werden, als in ihren auch für US-Demokraten ungewöhnlich progressiven Positionen und ihrer jahrzehntelangen Präsenz auf der politischen Bühne.

Kurz vor Veröffentlichung dieser Analyse erlangte hingegen die kalifornische Senatorin Kamala Harris die höchste Aufmerksamkeit der Medien.

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Welche Frauen kommen noch in Frage?

Darüber hinaus kann im Moment nur spekuliert werden, wen Joe Biden letztlich auswählen wird. Neben den Kandidatinnen, die sich zu den Vorwahlen aufstellen lassen haben, wären diese Frauen plausibel: Gretchen Whitmer, Gouverneurin von Michigan, Stacey Abrams, eine afroamerikanische Politikerin aus Georgia, die dem “progressiven” Parteiflügel angehört und Catherine Cortez Masto, eine Senatorin aus Nevada.

Unterschiede in der Berichterstattung einzelner Länder

Grundsätzlich zeigt sich in den Ländern mit der größten Medienpräsenz der Kandidatinnen und Kandidaten ein ähnliches Bild. Die in der PMG Pressedatenbank vertretenen US-Medien berichteten allerdings etwas ausgeglichener über die drei Top-Kandidaten Biden, Sanders und Warren. Hier ist die Zahl der Beiträge über Bernie Sanders sogar minimal höher als die Beitragszahl zu Joe Biden.

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Ausgewertet wurden alle Zeitungen, Zeitschriften, Magazine, Online-Medien, Newsletter und Agenturmeldungen aus dem PMG Medienpanel im Zeitraum vom 6. Januar bis 31. Mai 2020, in Darstellungen mit Zeitverlauf teilweise bis darüber hinaus.

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