Erfolgreiche Medienbeobachtung und Pressespiegel-Erstellung beruhen auf einem zentralen Faktor: dem vollständigen, verlässlichen Wissen darüber, wer wann, wo und in welchem Kontext über ein Unternehmen, eine Organisation oder ein Thema berichtet.
In der Praxis zeigt sich jedoch immer wieder: Viele Organisationen glauben, gut informiert zu sein, bis sie feststellen, dass kritische Berichte unbemerkt geblieben sind, relevante Leitmedien fehlen oder interne Entscheidungen auf einer unvollständigen Informationsbasis getroffen wurden.
Dazu kennen alle Öffentlichkeitsarbeitenden, die Schwierigkeit, die Berichterstattung im eigenen Sinn zu steuern. Martin Förster, Leiter Key Account Management und Direct Sales bei der PMG sagt: So individuell die Ausgangslage auch immer sein mag, die notwendige Grundlage ist immer das lückenlose Monitoring der Berichterstattung.
Herr Förster, wo brennt es bei der Pressearbeit in Deutschland?
Wenn es brennt, dann liegt das fast immer an fehlenden Informationen: Wer berichtet überhaupt über uns? In welchem Ton? Mit welcher Reichweite? Und aus welchem Anlass? Wer die Berichterstattung steuern will, muss auch wissen, wie über den Wettbewerb berichtet wird und welche Trends herrschen. Idealerweise geschieht dies strukturiert, übersichtlich und auf einer möglichst großen Datenbasis.
Helfen Dienste wie Google Alerts oder eigene KI-Agenten?
Das wäre aus mehreren Gründen eine fatale Fehleinschätzung. So werden primär nur frei zugängliche Web-Inhalte gesichtet. Wichtige Leitmedien, Fachportale, regionale Tageszeitungen oder Paid Content bleiben ganz oder weitgehend unberücksichtigt. Es entsteht kein verlässlicher Informationsfluss – auch weil die Auslieferung unregelmäßig und nicht in Echtzeit erfolgt. Gerade beim Issues-Management, in der Krisenkommunikation oder in der politischen Kommunikation ist diese Unsicherheit inakzeptabel. Zudem fehlen zuverlässige Angaben zu Reichweite, Medienwert oder Tonalität ganz. Es lässt sich also kurz zusammenfassen: Professionelles Medienmonitoring lässt sich nicht über Suchmaschinen und KI-Agenten abbilden.
Welche Rolle spielt der Pressespiegel heute noch?
Nach wie vor ist der Pressespiegel das zentrale Werkzeug, um relevante Berichterstattung in meiner Organisation zu verbreiten und um die eigenen PR-Erfolge sichtbar zu machen – Tag für Tag. Ein professioneller Pressespiegel liefert die Argumentationsgrundlagen für Vorstände, Geschäftsführungen und Ministerien, bietet Sicherheit in Krisen, weil Entwicklungen früh erkannt werden, und setzt auf belastbare Fakten statt subjektiver Einschätzungen.
Unser PMG MediaMonitor ermöglicht zu diesem Zweck Presseclippings aus einer Datenbank von über 3.000 Zeitungen, Zeitschriften, Online-Titeln, App-Inhalten sowie Newslettern und das lokal aber auch international. Das Ganze geschieht auf Mausklick und mit einem Pressespiegel im unternehmenseigenen Corporate Design. Einfacher und schneller geht es wirklich nicht.
Dürfen Artikel aus dem Netz in einen digitalen Pressespiegel weitergegeben werden?
Die klare Antwort lautet: Nein. Die Übernahme von Medienbeiträgen in digitale Pressespiegel oder Archive ist ohne entsprechende Nutzungsrechte unzulässig. Diese Rechte müssen entweder direkt bei den jeweiligen Verlagen erworben oder über eine Meldung der genutzten Inhalte an die Verwertungsgesellschaft VG Wort abgesichert werden. Und: Auch der Einsatz von KI-Anwendungen zur Erstellung, Bearbeitung oder Weiterverarbeitung von Pressespiegeln mit Verlagsinhalten – etwa zum Zusammenfassen oder Übersetzen von Artikeln – ist zu lizenzieren. Ein Punkt, den viele Akteure nicht beachten.
Stichwort Rechtssicherheit ohne „böses Erwachen“, Stichwort PMG …
Alle Inhalte, die aus unserer Datenbank bezogen und genutzt werden – sei es für Pressespiegel, Medienanalysen oder zur Weiterverarbeitung mit KI – sind selbstverständlich vollständig lizenziert. Das berühmte „böse Erwachen“ gibt es mit unseren Produkten also nicht.
Checkliste: Kostenlos vs. professionell
Kostenlose Tools bergen Risiken, weil sie …
- keine vollständige Quellenabdeckung bieten
- Paid Content und Leitmedien auslassen
- keine Echtzeit- und Krisensicherheit gewährleisten
- keine belastbaren Kennzahlen liefern
- in der Regel keine Verbreitungsrechte des Urhebers beinhalten
Professionelles Medienmonitoring ist nötig, weil es …
✔️ Überblick schafft
✔️ Sicherheit gibt
✔️ Compliance unterstützt
✔️ Entscheidungen fundiert
✔️ Kommunikation steuerbar macht
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Fazit
Professionelles Medienmonitoring ist heute kein Nice-to-have, sondern eine strategische Voraussetzung für erfolgreiche, rechtssichere Kommunikation. Wer sich ausschließlich auf Suchmaschinen und KI-Agenten verlässt, arbeitet mit unvollständigen Informationen und geht vermeidbare Risiken ein.
Nur Lösungen, die Vollständigkeit, Aktualität, belastbare Kennzahlen und rechtliche Sicherheit verbinden, schaffen die Grundlage für:
- souveräne Krisenkommunikation
- fundierte Entscheidungen auf Vorstands- und Ministeriumsebene
- nachhaltige Bewertung von PR-Erfolgen
Kurz gesagt:
Professionelles Medienmonitoring ersetzt keine Tools – es ersetzt Unsicherheit durch Verlässlichkeit.
Über Martin Förster

Martin Förster ist Leiter Key Account Management und Direct Sales bei der PMG Presse Monitor. Seit 2004 berät er Unternehmen, Organisationen und Institutionen in allen Fragen der professionellen Medienbeobachtung