Das mediale Umfeld von Immobilienverbänden

Ulrike Illner

Es gibt in Deutschland viele Menschen, Unternehmen und Institutionen, die Immobilien besitzen. Aber es gibt hier auch viele Mieterinnen und Mieter. Im Chart des Monats werten wir die Medienresonanz großer Immobilienverbände für Sie aus.

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Mit Immobilien wirtschaften

Deutschland ist Mieterland Nummer eins in der Europäischen Union. Etwas mehr als 50 Prozent wohnen hier zur Miete. Im Vergleich: In Spanien sind es rund ein Viertel und in Rumänien sogar nur 4,7 Prozent der Menschen.

 

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Immobilienverbände als Interessenvertretung

Ebenfalls zahlreich sind die Verbände und Vereine, die sich den Interessen derer widmen, die Immobilien besitzen und mit ihnen wirtschaften. Dazu zählen zum Beispiel der „Immobilienverband Deutschland IVD Bundesverband der Immobilienberater, Makler, Verwalter und Sachverständigen“, der „BFW Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen“ und der „BVFI – Bundesverband für die Immobilienwirtschaft Mehrwert- und Servicegesellschaft“.

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Medienresonanz: Mieterbund und IVD im Fokus

Ein Blick auf die Halbjahres-Analyse mit MediaMeter zeigt, dass es vor allem der IVD ist, der für sich viel Aufmerksamkeit schafft. Der Deutsche Mieterbund hingegen, Interessenvertretung der Mieterinnen und Mieter, erzielte sogar noch weitaus mehr Resonanz in der Berichterstattung.

Schwieriges Umfeld

Schrumpfender Wohnungsbau, steigende Zinsen und Baukosten hier, Mangel an Wohnraum, steigende Mieten und Energiekosten da – die Immobilienverbände agieren in kontrovers diskutierten Themenfeldern. Das zeigt auch die Analyse der Tonalität mit MediaMeter: 40 % der Beiträge bilden ein negatives Umfeld, nur 10 % ein positives. Heraus sticht der BVFI, der zwar kaum Clippings, dafür allerdings keine mit negativer Stimmung hat.

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Kontextthemen zum Thema Wohnraum

Wie ist die aktuelle Medienstimmung inhaltlich zu bewerten? Das zeigt unsere Auswertung der Kontextthemen der letzten 30 Tage zum Thema Wohnraum in Deutschland.

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Methode

Die Auswertung wurde mit PMG MediaMeter mit Daten vom 1. Januar bis 30.6.2023 erstellt. Darstellungen im Zeitverlauf aktualisieren wir darüber hinaus fortlaufend mehrfach am Tag. Basis der Analyse ist das PMG Medienpanel mit über 90 Prozent der deutschen Tagespresse und darüber hinaus wichtigen internationalen Medien. Das Panel umfasst 3.000 Titel. Gefiltert wurden alle Medienbeiträge, in denen die oben dargestellten Begriffe inklusive alternativer Schreibweisen vorkommen.

 

Bildrechte:

Adrien Olichon auf Unsplash

Quellen:

statista.com
destatis.de
destatis.de

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