Sind Medienanalysen kompliziert und teuer?

Ulrike von Pokrzywnicki

Wir räumen mit den Mythen der Medienanalyse auf. Mythos 2: »Medienanalysen sind kompliziert und nur was für große Budgets.«

Medienanalysen sind kompliziert und teuer? Falsch!

Was stimmt: Die digitale Medienanalyse ist schnell, repräsentativ, spart Zeit und schont Ressourcen.

Der Kampf um Budgets und die Rechtfertigung für die eigene Arbeit bestimmen zunehmend den Alltag von Kommunikationsverantwortlichen.

Was bringt das alles und was hat uns das gekostet? Mit diesen Fragen werden Kommunikationsmanager konfrontiert, wenn es darum geht, die eigene Arbeit zu legitimieren und deren Erfolg auch im ökonomischen Sinne zu bewerten. Da ist es hilfreich, die Leistung der Kommunikation anhand einer Medienauswertung belegen zu können. Aber die umfassende Analyse der Medienberichterstattung war früher oft kompliziert, langwierig und teuer.

Die in den Sozialwissenschaften gebräuchliche Inhaltsanalyse hat sich mittlerweile unter dem Begriff Medienresonanzanalyse in der Praxis etabliert. Innerhalb des Kommunikations-Controllings wird damit die Output-Ebene bewertet. Sie ist in der Evaluation von Kommunikation die am häufigsten genutzte Methode.

Die Kommunikationsbranche hat erkannt, dass nichts so praktisch ist wie eine gute Theorie – aber auch nichts so aufwendig ist wie eine gute Empirie. Der wahre Wert einer Medienanalyse bemisst sich daran, wie groß das Panel aus Medientiteln ist, welche und wie viele Kriterien kodiert werden und wie schnell die Ergebnisse vorliegen. In der Regel müssen im Alltagsgeschäft aber bei mindestens einem dieser Kriterien Abstriche gemacht werden.

Die Medienanalyse ist für alle da – dank Digitalisierung.

Noch vor wenigen Jahren standen Kommunikationsexperten täglich vor der gleichen zeit- und nervenraubenden Aufgabe: erst Artikel selektieren, dann lesen, Kriterien kodieren, Daten aufbereiten, summieren, auswerten und schließlich die Ergebnisse in langen Tabellen zusammenfügen und reporten. War eine Medienanalyse fertig, war sie auch schon veraltet und landete nicht selten nach kurzem Durchblättern in der Schublade oder auf dem Server. Kein Wunder, dass das Kosten-Nutzen-Verhältnis bislang für viele Organisationen und Unternehmen ungünstig ausfiel und man sich die Medienanalyse höchstens punktuell leistete oder wenn man ein separates Budget für die Evaluation bereithielt.

Das aber gehört heute der Vergangenheit an – dank fortschreitender Digitalisierung: Tools, die es im Bereich Social-Media-Monitoring schon länger gibt, stehen nun auch zur Auswertung von Printmedien zur Verfügung. Auf Basis digitaler Pressedatenbanken ist es mit der digitalen Medienanalyse von heute möglich, sowohl Online- als auch Printmedien auszuwerten – umfassend und in Echtzeit.

Die Artikel liegen bereits direkt nach Erscheinen digital vor und können ohne Umweg über die menschliche Kodierung ausgelesen werden. Intelligente Sortier- und Filterfunktionen helfen bei der Suche und Auswahl von relevanten Beiträgen. Personalisierte Dashboards erleichtern das Zusammenfassen und Reporten von Ergebnissen.

Fazit: Die Medienresonanzanalyse ist für den jährlichen Rückblick weiterhin sinnvoll. Außerdem wird die digitale Medienanalyse bald für alle Unternehmen und Organisationen, ganz gleich, ob groß oder klein, zur täglichen Steuerung dazugehören – und sich rechnen.

Das leistet PMG MediaMeter

Mit PMG MediaMeter ist die Zeit komplizierter Medienanalysen vorbei, denn das Lektorieren, Erfassen und Kodieren wird überflüssig, kein mühsames Recherchieren von Mediendaten und Zusammenfassen mehr: PMG MediaMeter stellt alle nötigen Daten bereit und bietet übersichtliche Dashboards und interaktive Charts zum Teilen. Reports können per Mausklick erstellt und verschickt werden. Die erforderlichen Nutzungs- und Verbreitungsrechte werden automatisch erworben.

  • Dank automatischer Alerts werden keine wichtigen Infos übersehen.
  • Die flexible Rechte- und Rollenverteilung ermöglicht flüssiges Projektarbeiten mit mehreren Nutzern.
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Alle weiteren Mythen finden Sie in den nächsten Wochen hier im Blog oder in unserem Whitepaper Mythen der Medienanalyse.

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